Den Vormittag genossen Johanna und ich (nach einem ausgiebigem Frühstück)) wieder im Spielzimmer und in unserem Zimmer. Lars hatte hingegen einen schweren Vormittag bei Benno. Man wollte schauen, wie seine Blutwerte waren, um ihn dann endlich aus der Isolation zu lassen und nach draußen zu gehen. Benno hat natürlich nur "raus gehen" verstanden und war dann dementsprechend gnaulig, als weder eine Rückmeldung bezüglich der Blutwerte kam, noch er raus durfte.
Lars war dann auch so kaputt, dass er dann ohne Johanna nach Hause fuhr und mal ein bisschen die Stille genoss. In der Zwischenzeit kamen Schwiegis und wir gingen (mal wieder, weil lecker) ins Yodett. Anschließend ab zu Benno und Johanna und ich konnten erst noch draußen auf dem Spielplatz und dann mit ihr ins Spielzimmer der Station. Gegen 16.30 fuhren dann auch alle und ich verbrachte die restliche Zeit bei Benno.
Das waschen wird langsam immer besser. Nachdem er ja bei Papa schon gar nicht mehr weint, wenn dieser ihn wäscht, hat er nun auch bei mir und Schwester Carina nur noch ganz wenig geweint und viel gelacht.
Ich habe meine Pflege bei ihm nach wie vor reduziert und wickle ihn nur und gebe ihm die Nahrung per Sonde. Gewaschen wird er nach wie vor von den Schwestern. Ich habe einfach große Angst, mich überanzustrengen und mache deshalb langsam.



Liebe Grit, Bennos Blick auf dem Zahnputzbild spricht Bände. Da weiß einer ganz genau was er will, und dass er es auch schaffen wird. Liebe Grüße K.
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