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Freitag, 14. Februar 2014

Nervenflattern

Am Dienstag ging es für Benno und mich morgens nach Md. Die erste Überraschung war, dass kein Gitterbett mehr frei war und Benno somit ein großes Bett bekam.  Danach mussten wir erstmal zur Anmeldung, dann zur Narkoseaufklärung und schließlich, als wir gerade ins Spielzimmer des Elternhauses wollten, auch noch zur MRT-Aufklärung. Dasd ist immer in sofern nervend, da Benno in den letzten 11 Monaten 4 MRTs bekommen hat und die Aufklärung jedes Mal wieder gemacht werden muss. Aber gut, die Klinik sichert sich ja nur ab. Abends war es für mich besonders schlimm, denn der kleine Mann versuchte extrem tapfer zu sein. Wir hatten unser Gute Nacht Ritual gerade fertig, da sah ich Tränen in seinen Augen blitzen. Aber er versuchte diese ganz tapfer zu unterdrücken und sagte zu mir : Du kannst jetzt gehen Mami.... Unglaublich....Lars hatte in der Zwischenzeit zu Hause einiges zu tun. Da Schwiegermutter Geburtstag hatte (sie aber erst am nächsten Tag nach Hause kommen sollte), buk er mit Johanna einen, ähm nein sogar zwei Kuchen.Am nächsten Morgen, war ich bereits um 6.30 auf Station. Das MRT war auf Abruf, dass heißt, keiner konnte genau sagen, wann es sein sollte. Benno war auch schon richtig schlecht gelaunt. Zum einen wurde er nachts in ein anderes Zimmer geschoben und zum anderen durfte er weder essen noch trinken. Dies ist für die Narkose wichtig, damit er sich nicht erbrechen kann und das Erbrochene einatmet. Zum Glück war er der Erste und wir konnten 7.20 schon zum MRT fahren. Dort warteten wir, dass die Anästhesie alles vorbereitete und gegen 8.00 ging es dann los. Er war recht gut drauf und schlief als das Propofol in ihn gespritzt wurde problemlos ein. Eine Stunde später konnte ich mein, schon wieder quatschendes,  Kind wieder mit Station nehmen. Dort konnte er dann erstmal essen und trinken und dann war er glücklich. Zwei Stunden nach der Narkose durften wir schon wieder nach Hause fahren. Wegen des Befundes konnte ich heute morgen 8.30 anrufen : Alle vorhandenen Tumorreste (die abgestorbenen Krebszellen)  haben sich weiter verkleinert (d. h. der Körper baut das abgestorbene Gewebe ab) und es gibt keine Neubildungen. Nachdem ich erstmal Lars angerufen habe, hab ich danach vor Erleichterung erstmal eine Runde geheult.
Und die Haare sprießen wieder!
Warten im Vorraum des MRT

Das grosse Fressen anch der Narkose

Benno im großen Bett